Tag 5: Mittelmeer & Melonenbäume

Von Nes Ammim aus brechen wir mit zwei geliehenen Fahrrädern auf zum Mittelmeer. Es gibt kaum Fahrradwege, so dass sich die Fahrt über zum Teil Hauptstraße ziemlich stressig erweist. Ständig hupende LKWs. Da der naheliegendste Strand wohl nicht so toll ist, fahren wir bis nach Rosh haNikra, was hin und zurück mehrere Stunden durch die pralle Sonne bedeutet.

Fahrrad
Mit Fahrrad ans Mittelmeer

Aber dafür kommen wir an einen sehr schönen, ziemlich verlassenen Strand. Dieser liegt fast an der libanesischen Grenze. Mensch kann von hier die Grenzbefestigung sehen, außerdem die für Rosh haNikra bekannten weißen Kalkfelsen. Ein patrouillierendes Grenzwachschiff ist zu sehen.

angekommen

mittelmeer

nochmal mittelmeer

grenze libanon
Grenze zum Libanon

Mehrere Stunden in der prallen Nachmittagssonne, keine Schattenmöglichkeit, Sonnenbrand lässt grüßen.

Auf dem Rückweg verfahren wir uns etwa. So führt es uns zu einem Melonenfeld (ahaa, Melonen wachsen also nicht an Bäumen!). So ist wenigstens das Abendbrot gesichert…. :-)

verfahren
verfahren

Melonenfeld
Melonenfeld
Um den Sonnenbrand zu behandeln wird nachts noch eine Exkursion in den Medizinischen Garten des Kibbuzes gemacht und Aloe Vera geerntet. Die Blätter beinhalten eine nach Nudeln riechende zähflüssige Substanz, welche wohl gegen alles Mögliche helfen soll, so auch Verbrennungen.

Aleo Vera Ernte
Aloe Vera Ernte